Einreichungen + Kontakt
Einreichungen
Wir freuen uns sehr über neue Beiträge – denn ævum lebt vom Engagement, der Kreativität und den Einsendungen von Lesern und Autorinnen!
Wenn Du eigene Texte, Essays, Rezensionen oder andere literarische oder wissenschaftliche Beiträge veröffentlichen möchten, schreib uns einfach an unsere Redaktionsadresse aevummagazine@gmail.com oder nutz das Formular weiter unten.
Ausgabe 3: Freiheit und Fortschritt
Fortschritt ist zurück, zumindest als Wort. Abundance, Progress Studies, Accelerationism: Die anglophone Debatte hat neue Namen für die urliberale Frage nach dem Fortschritt gefunden. Nach Jahren der Degrowth-Debatte und den vermeintlichen Grenzen des Wachstums, soll im Westen nun umso stärker die Richtung Fortschritt eingeschlagen werden. Das “Überfluss”-Mindset hat materielle, metapolitische und geopolitische Gründe. Und es ist politisch einflussreicher denn je – im Westen und darüber hinaus. Intellektuelle wie Ezra Klein, Derek Thompson oder Dan Wang haben sich als wichtige Stimmen in jenem Diskurs etabliert. Aber steckt dahinter wirklich neues Denken? Und was bedeutet das für den Liberalismus?
Für Ausgabe 3 suchen wir Texte, die genau das herausfinden wollen.
Was ist dran an den neuen Schlagworten und was kennen wir schon lange?
Ist ein starker Fortschrittsbegriff realpolitischer Pragmatismus oder eher erfolgsversprechende Metapolitik?
Welche Intellektuellen gilt es neuzuentdecken? Welche Denker und Denkerinnen haben schon vor 50, 100 oder 200 Jahren über Fortschritt als liberales Narrativ philosophiert?
Länderblicke, die über den angloamerikanischen Tellerrand gehen: Hat China im Fortschrittsrennen die Führung übernommen? Was lehrt uns “Sinofuturismus” über die Grenzen westlicher Fortschrittsnarrative, und was zeigt uns das Scheitern von Projekten wie NEOM bezüglicher der Grenzen des Planungsoptimismus?
Beiträge, die interessante und relevante Wurzeln des modernen Fortschrittsdenken freilegen: von der Wissenschaftsrevolution des 19. Jahrhunderts über Anti-Malthusianismus bis Daron Acemoglu.
Kulturelle Argumente, die frei nach Nobelpreisträger Joel Mokyr die Spuren einer “Kultur des Wachstums” verfolgen.
Kritische Perspektiven, die fragen, wo Fortschritt moralisch an seine Grenzen stößt und wo Wachstum und Freiheit sich möglicherweise widersprechen.
Und realpolitische Vorschläge, wie Fortschritt in deutscher Politik strategisch aussehen kann.
Wir freuen uns auf Essays und Rezensionen, genauso wie Vorschläge für Interviews und Übersetzungen.
Beschreib in 100-200 Worten Deine These und Idee für den Text und gib uns dazu ein paar Infos über Dich, wer Du bist, was Du machst, was Dein Hintergrund ist. Bitte bis zum 15.03.2026.
Gern kannst Du uns auch bereits im Vorfeld Ideen, Konzepte oder Entwürfe zusenden, um sie gemeinsam mit der Redaktion zu besprechen.
Wenn Du einzelne Redaktionsmitglieder bereits kennst, kannst Du dich selbstverständlich auch direkt an sie wenden – die redaktionelle Begleitung und Begutachtung erfolgt in jedem Fall durch ein oder mehrere Mitglieder des ævum-Redaktionsteams.
Wir sind offen für vielfältige Formate und Perspektiven und möchten dazu ermutigen, neue Themen, Stile und Denkansätze im Zusammenhang mit dem Liberalismus einzubringen.
Besonders willkommen sind Beiträge, die über traditionelle Grenzen liberalen Denkens hinausgehen oder aktuelle Fragen in einem historischen, kulturellen oder theoretischen Kontext neu beleuchten.
Und besonders herzlich sind all jene eingeladen, uns Vorschläge zu schicken, die bislang noch nirgendwo veröffentlicht haben. Euren Ideen wollen wir mit ævum eine Bühne bieten.